Experten diskutierten auf dem Event WorkLounge 4.0 wie Firmenkultur, Usability und Atmosphäre den Erfolg von Innovationsräumen beeinflussen

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35 Besucher waren begierig, am 22.09.16 auf der ausgebuchten WorkLounge 4.0 in der Stuttgarter Eventlocation Das Büro neue Erkenntnisse zur erfolgreichen Umsetzung von Kollaborations- und Innovationsräumen zu erfahren. Die Stuttgarter Firmen macom GmbH und aconsea GmbH hatten zur Veranstaltung „Meeting Spaces 4.0 – Vom Innovation Lab zum Produktivitätsfaktor“ geladen. Thema war die Arbeitsplatzgestaltung der Zukunft. Dabei ging es nicht nur um technische Kollaborationslösungen. Im Zentrum stand die Frage, wie Innovationsräume gestaltet sein müssen, damit sie innerhalb einer bestehenden Firmenkultur die Kommunikation unterstützen, die Kreativität fördern und so neue Innovationsprozesse ermöglichen.

 

Die Zusammenarbeit von Menschen fördern
In einem Frage- und Antwortspiel skizzierten die Redner Oliver Mack, Mitglied der Geschäftsleitung der macom GmbH, Rüdiger Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter der aconsea GmbH, und László Földesi, Mitglied der Generation Y und Digitalisierungsexperte, die Anforderungen, damit Innovation Labs zu Produktivitätsfaktoren werden können. So entstünden Innovationen maßgeblich aus der Zusammenarbeit von Menschen. Innovationsräume müssten deshalb Menschen zusammenbringen und deren Zusammenarbeit fördern. Es kommt nicht nur auf die eingesetzte Kommunikations- und Kollaborationstechnik an. Der physische Raum sowie die Arbeitsprozesse müssen bei der Planung mit bedacht werden. „Innovationsräume sind nur eine Plattform, ein Werkzeug. Erst die Nutzung, die darin stattfindet, schafft den Mehrwert“, brachte Rüdiger Schneider die Anforderungen auf den Punkt.

 

Zusätzlich zu den drei Ebenen Technik, Raum und Arbeitsprozesse identifizierten die Redner noch drei weitere Ebenen, die bei der Konzeption von Innovationsräumen bedacht werden müssten. „Eine wichtige Rolle spielen auch die Unternehmenskultur, die eingesetzten Softwaresysteme und Atmosphäre des Raums“, betonte Oliver Mack. „Passt der Raum zur Kultur und umgekehrt oder sind gar Veränderungen in der Kultur notwendig? Wird mit Konzernstrukturen oder in der StartUp-Mentalität gearbeitet? Welche Softwaresysteme werden verwendet, mit welchem Inhalt wird gearbeitet? Wie steht es um die Usability? Werden die Nutzer intuitiv im Raum geführt oder benötigen sie Trainings? Wie ist die Anmutung des Raumes? Herrscht eine freie Atmosphäre, die kreatives Arbeiten unterstützt?“ benennt er wichtige Fragen, die sich ebenfalls auf den Erfolg von Innovationsräumen auswirken.

 

In einem Workshop-artigen Worldcafé luden Oliver Mack, Rüdiger Schneider und László Földesi die Gäste ein, diese Ebenen näher zu beleuchten. Die Besucher erarbeiteten in kollaborativen Gesprächen die einzelnen Aspekte der Ebenen. Es wurde diskutiert, welche Rolle die Aspekte in unterschiedlichen Unternehmensumfeldern für die Umsetzung von Innovationsräumen haben können. So entstand wertvolles Know-how für alle Beteiligten.

 

Praxisbeispiel zeigt Nutzen einer durchdachten Konzeption
In einem Impulsvortrag präsentierte Simon Badr, Senior Consultant Collaboration and Interaction Technologies bei macom, zudem die FESTO Ideenschmiede als Praxisbeispiel für einen gelungenen Innovationsraum. Die vier vom Stuttgarter Bürogestalter Leonhard Büro Gestaltung GmbH konzipierten Kreativräume der FESTO Ideenschmiede vereinen in sich die Funktionen von Konferenzräumen, klassischen Arbeitsplätzen, Bereichen für kollaboratives Arbeiten und Entwicklungslaboren. Lokalisiert ist die Ideenschmiede mitten in einem neuen Fertigungsgebäude am Standort Stuttgart-Scharnhausen. Das garantiert Nähe zur Praxis.

 

Bei der Konzeption wurde die FESTO-typische Gestaltung und Farbgebung bewusst durchbrochen. So herrscht eine kreative Atmosphäre, die sich von festen Firmenstrukturen frei macht. In jedem Raum ermöglicht eine dreimal 90‘‘ große Powerwall kollaboratives Arbeiten von Teams und die Zuschaltung von Kollegen über Team- und Standortgrenzen hinweg. Eine intuitive Bedienung bietet dabei eine hohe Usability und damit eine große Effizienz der Technik. Der Erfolg gibt der Konzeption recht: Die Räume haben eine Auslastung von über 85 %. Genutzt werden sie nicht nur von Entwicklungsteams, sondern regelmäßig auch vom FESTO Vorstand.

 

WorkLounge 4.0 wiederholt ein Erfolg
Auch die zweite WorkLounge 4.0 war nach der Auftaktveranstaltung im Februar 2016 ein großer Erfolg. „Wir hatten mehr Anmeldungen als Plätze für den Event. Aber auch inhaltlich war die WorkLounge 4.0 gelungen. Die Besucher konnten wichtiges Wissen mit nach Hause nehmen. Ihr Feedback hat uns zudem bestätigt, dass der Erfolg von Innovationsräumen nicht alleine von technischen Lösungen abhängt, sondern von deren sinnvollem Einsatz, einem durchdachten Konzept und dem Zusammenspiel aller Raumkomponenten“, fasst Oliver Mack zusammen.

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