Hochrangige Redner diskutierten beim Zukunftsforum des Fraunhofer IAO über die Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit

Unter dem Motto „Zukunftsräume schaffen – neue Perspektiven für die Arbeit“ hat das Fraunhofer IAO am 01. + 02.02.18 sein jährliches Zukunftsforum veranstaltet. Hochrangige Redner aus Politik und Wirtschaft beleuchteten dabei, dass es für den Erfolg der Digitalisierung nicht nur auf die Technologien ankomme. Die Menschen, die Innovationen schaffen und mit den neuen interaktiven Technologien arbeiten müssten, seien der wesentliche Erfolgsfaktor für die digitale Transformation. Mit dabei waren auch die Ingenieur-Experten von macom.

Das Zukunftsforum des Fraunhofer IAO war der Auftakt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF ausgerufenen Wissenschaftsjahres „Arbeitswelten der Zukunft“. Die Redner, wie Dr. Otto Fritz Bode, Leiter der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2018 im BMBF, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Institutsleiter des Fraunhofer IAO, Dr. Johannes Beermann, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH und Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand bei der Continental AG, erläuterten bei ihren Keynotes Herausforderungen und Möglichkeiten, auf Anforderungen der Digitalisierung zu reagieren. Alle Redner waren sich darin einig, dass der Erfolg von den Mitarbeitern abhängt. Nur wenn es gelingt, diese zu befähigen und zu motivieren, die digitalen Veränderungen mitzugehen, könnten diese erfolgreich umgesetzt werden.

Vertrauensarbeitsort – Einheit von digitaler Kompetenz und kultureller Erneuerung

Im anschließenden Workshop „Vertrauensarbeitsort – Einheit von digitaler Kompetenz und kultureller Erneuerung“ verdeutlichten die Experten des Fraunhofer IAO und macom die Zusammengehörigkeit von Technologie, Arbeitsraum und Firmenkultur für den Erfolg von neuen Arbeitswelten. Nur wenn alle drei Faktoren zusammenspielen, ließe sich die digitale Transformation im Unternehmen erfolgreich umsetzen. Wer nur interaktive Technologien bereitstellen würde, ohne Flexibilität bei der Arbeitsplatzwahl und Agilität in den Arbeitsprozessen zu ermöglichen, könne nicht erwarten, dass die Technologie einen Mehrwert liefere.

Anhand eines einfachen Kollaborationsaufbaus mit einem Microsoft Surface Hub, der Collaborations-Software DEON sowie einem dazu geschalteten Laptop und einem iPad verdeutlichten die macom Experten, wie agiles Arbeiten über Standortgrenzen hinweg aussehen kann. Dabei betonten sie noch einmal die Anforderungen an die Technik und die Arbeitsprozesse gleichermaßen. Eines der Stichworte war dabei Vertrauen, das Arbeitgeber ihren Mitarbeitern gewähren müssten, die beispielsweise im Homeoffice arbeiten.

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