Medientechnik stützt Markenerlebnis

Begeisterte Kunden, steigende Umsätze – Vodafone ist mit seinem neuen Flagshipstore-Konzept zufrieden. Im Zentrum des ersten neuen Vorzeigeladens in der Kölner Schildergasse steht Medientechnik geplant von macom – unter anderem drei Display-Walls, mit insgesamt mehr als 60 Quadratmetern Projektionsfläche über zwei Geschosse. Das interaktive Medienkonzept mit vielen technischen Raffinessen unterstützt ein neues interaktives Markenerlebnis. Vodafone lobt unter anderem die einfache Bedienbarkeit.

 

Vodafone Deutschland hat im Einzelhandel was vor: In der Düsseldorfer Unternehmenszentrale plant man derzeit eine neue Qualitäts-Dimension im Telekommunikationsgeschäft. Dazu wurde ein neues Flagshipstore-Konzept entwickelt. Anlass war die Erkenntnis, dass die Point-of-Sales-Dichte in den Innenstädten teilweise zu überladen und fragmentiert  ist und sich die Anbieter am POS unzureichend unterscheiden. In der Kölner Schildergasse nimmt Vodafone nun den Weg in eine neue Richtung. Zwei kleine Vodafone-Geschäfte wurden dort geschlossen, eine ehemalige Apotheke zu einem neuen Flagshipstore umgebaut. Top-Verkäufer aus dem ganzen Bundesgebiet, Servicepersonal, persönliche Berater, Jeans und Polo statt Anzug – Vodafone verspricht in Köln ein völlig neues Kundenerlebnis mit hohem Service-Standard.

„Wir wollen ein intensives Markenerlebnis schaffen – mit Innovation und Emotion und das Ganze spielerisch“, erläutert der Projektverantwortliche Dr. Kai-Uwe Laag, Leiter der Vertriebsstrategie und des Standortmanagements bei Vodafone, die Strategie. In dem „Customer Experience Lab“,  wie der Shop offiziell genannt wird, testet der größte europäische Telekommunikationsanbieter auch Dinge, „die wir noch nirgends gemacht haben“, sagt Kai-Uwe Laag. Vodafone sieht für die kommenden Jahre das Potenzial von 10 bis 12 weiteren Flagships nach dem Kölner Vorbild in den Top-Lagen in Deutschlands Innenstädten.


Der kommunikative Ansatz des neuen Konzepts: Interaktive Technologie soll helfen, um mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen. Auf der Suche nach einem Umsetzer für diese anspruchsvolle Aufgabe ist Vodafone bei macom fündig geworden. macom plant derzeit die Medientechnik im neuen Vodafone-Campus in Düsseldorf. Also bat Vodafone macom, auch in der Kölner Schildergasse das Medienkonzept zu erstellen.

 

Videosäule mit 32 Quadratmetern Fläche

Auffälligster Bestandteil der multimedialen macom-Lösung in Köln: Video-Säulen, die den gesamten Innenraum prägen. Eine zentrale Videowand aus 42 Bildschirm-Elementen und mit 32 Quadratmetern Gesamtfläche ragt beeindruckend über zwei Geschosse des 250-Quadratmeter großen Ladens. „Wahrscheinlich das größte Display im deutschen Einzelhandel“, meint Pascal Nguyen aus dem Vodafone-Bereich Consumer Retail. Eine zweite Videosäule mit jeweils 14 Displays, Rücken an Rücken montiert, ragt auch in das Obergeschoss und eine kleine 6er-Videowand im Erdgeschoss ergänzt das Ensemble. 


Videosäule mit 32 Quadratmetern Gesamtfläche


Videowand aus 42 Bildschirm-Elementen ragt über 2 Geschosse


Kinect-Kameras erfassen Kundenbewegungen

Medientechnik „State of the Art“

macom hat für Vodafone in Köln Medientechnik State of the Art geplant: Alle drei Lichtwände sind gemeinsam und getrennt ansteuerbar und können jeden beliebigen Content abspielen. Fest installierte HD-Kameras im Store ermöglichen Live-Übertragungen auf alle Videowände. Die Lautsprecher der Soundanlage sind unsichtbar, eine zusätzliche mobile Lautsprecher-Anlage ermöglicht Beschallung in Disko-Lautstärke – etwa bei Events.

 

Intelligente Bedienkonzepte

Lichtwellenleiter sorgen für eine störungsfreie Übertragung von digitalen Bildsignalen. macom hat außerdem für die gesamte Medientechnik ein intelligentes Bedienkonzept entwickelt. Die Steuerung von Video-Content, Audio und Kameras ist in einem Frontend auf einem iPad untergebracht. Es ist an der Kasse in die Wand eingebaut und dient als zentrales Touch-Steuerpult – auch für Drittsysteme, wie für die Lichtanlage. „Das sieht nicht nur perfekt aus, sondern lässt sich auch einfach bedienen und das zeichnet das System aus, denn unsere Mitarbeiter kommen sehr gut damit zurecht“, sagt Kai-Uwe Laag. „Wir haben hier ein Optimum an Nutzerfreundlichkeit. So ist garantiert, dass das System auch effizient genutzt wird.“

Drittsysteme lassen sich in der Schildergasse einfach an die fest installierte Medientechnik anbinden. So erfassen Kinect-Kameras die Bewegungen von Besuchern und bringen sie als Silhouetten auf die Wand. Ein Spiel, bei dem sich die Shop-Besucher über die Kinect-Kameras als Actionfigur in einer virtuellen Umgebung wiederfanden, war eigentlich nach der Eröffnung nur für vier Wochen geplant – weil es so gut ankam, ließ man es acht Wochen laufen. „Wir haben bislang die technischen Möglichkeiten des Systems erst zu einem Bruchteil ausgeschöpft“, urteilt Pascal Nguyen über das Leistungsvermögen der neuen Technik. Vielfältige digitale Inszenierungen sind mit der macom-Lösung möglich, Live-Übertragungen, Produktpräsentationen, Schulungen. „Wir können da noch viele neue Ideen umsetzen und den Erlebniswert eines Einkaufs bei Vodafone steigern.“


Kinect-Kameras erfassen Kundenbewegungen

Kommunikationslösungen mit Anspruch auf Erfolg

In der Düsseldorfer Vodafone-Zentrale ist man nicht nur mit der Lösung an sich, sondern auch mit dem Projektverlauf hochzufrieden. „Spektakulär und äußerst professionell bis ins Detail“ lautet das Urteil von Kai-Uwe Laag über die Arbeit von macom. Bei dem Projekt in der Schildergasse hätte so manches Thema Kopfzerbrechen bereitet, aber mit der Ingenieursgesellschaft aus Stuttgart habe man nur zweimal zusammengesessen und dann konnte man sich auf sie verlassen. „Das war bestellen und vergessen“, bringt es Pascal Nguyen auf den Punkt. Bei Vodafone schätzt man „diese Zuverlässigkeit“ umso mehr, weil man weiß, was hinter dem Display-Projekt steckt: macom hatte auch die Aufgabe, die vielen Gewerke zu koordinieren und zu überwachen, die mit dem Projekt in Berührung kamen, vom Kunden, der den Content liefert, über den Bau der Metallkonstruktion für die Displays bis hin zur Ausstattung des Technikraumes im zweiten Obergeschoss. Und das alles in nur acht Wochen Zeit vom Beginn der Planung bis zum Einschalten der Anlage.

„Ergebnisse rundum positiv“

Vom Labor zur Praxis: Das Customer Experience Lab in Köln wächst derzeit über den Experimentalstatus hinaus. Vodafone testet das Konzept intensiv und mit hohem Aufwand. „Die Ergebnisse sind rundum positiv“, sagt Retail-Entwicklungschef Laag, die Kundenbefragungen fallen positiv aus, die Umsätze passen. Und Lob aus den eigenen Reihen gab es für die Vodafone-Macher auch schon. Alle Vodafone-Ländergesellschaften haben innerhalb der Einzelhandels-Community des Konzerns das Konzept aus der Domstadt zu einem globalen Best Practice gekürt.

„Medientechnik ist ein zentraler Bestandteil unseres neuen Flagshipstore-Konzeptes. Sie unterstützt auf ideale Art und Weise das Markenerlebnis Vodafone.“ Dr. Kai-Uwe Laag, Leiter Vertriebsstrategie und Standortmanagement, Vodafone D2 GmbH

 

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