Deutsche Bank AG Taunusanlage Projekt Blue

bereits das 2. Großprojekt für die Deutsche Bank / insgesamt bisher über 10 Projekte realisiert

 

Die Deutsche Bank hat Im Rahmen der umfassenden Sanierung und Modernisierung der Doppeltürme an der Frankfurter Taunusanlage genutzt, um eine Vielzahl zukunftsgerichteter Ideen vor allem auf dem Feld der Ökologie zu verwirklichen.

Der „Green-Building-Gedanke“ und die damit verbundenen hohen Anforderungen wurden auch bei den umfangreichen, medientechnischen Planungen entsprechend berücksichtigt und tragen dazu bei. In den vollständig renovierten Zentrale der Deutschen Bank AG ist die Medientechnik fest in den Alltag der Mitarbeiter integriert. Besonderes Augenmerk wurde auf flexibel nutzbare, einfach zu bedienende Lösungen gerichtet, welche zu einer positiven Ökobilanz beitragen. Es kamen nur Produkte zum Einsatz, die unter umweltfreundlichen und energiesparenden Aspekten ausgewählt wurden, zugleich aber als höchst innovativ gelten.

Die Doppeltürme gehören zu den umweltfreundlichsten Hochhäusern der Welt. Die Ressourcen und Energieeffizienz der Türme wurden dafür mit den jeweils höchstmöglichen Zertifikaten LEED-Platin und DGNB Gold prämiert.

Seit Abschluss der Umbaumaßnahmen arbeiten in den Türmen rund 3000 Angestellte in einem modernen Umfeld. Im neuen, der Öffentlichkeit zugänglichen Areal findet sich auch der „Brand-Space“, in dem die Marke Deutsche Bank auf kreative Weise erlebbar wird.

Medientechnik perfekt integriert
Ziel war es, den Anforderungen der unterschiedlichen Business Units des Hauses an die Nutzung der Konferenz und Präsentationstechnik gerecht zu werden. Die Medientechnik sollte möglichst intuitiv zu bedienen sein und von allen Mitarbeitern intensiv genutzt werden sowie eine multifunktionale Verwendbarkeit der Räumlichkeiten erlauben. Vorträge, Videokonferenzen und Informationsbeschaffung sollen in den unterschiedlichen Räumlichkeiten gleichermaßen möglich sein. Häufig auftretende Überbuchungen der Konferenzräumlichkeiten sollen in Zukunft vermieden werden. Die globalen unterschiedlichen Aspekte von der Videokonferenztechnik bis zur Möblierung sollten einheitlich gestaltet sein und die Benutzerführung grundsätzlich zweisprachig ausgelegt werden.

Hohe technische Qualität kombiniert mit ansprechendem Raumdesign

In den einzelnen Etagen befinden sich diverse kleine, mittlere und große Besprechungsräume/Konferenzräume. Ein Großteil der Konferenzräume ist mit weltweit standardisierten Videokonferenzlösungen versehen. Zu den großen Räumen gehören separate Regien samt Dolmetscherkabinen, von denen aus über Glasscheiben freie Sicht auf das Geschehen möglich ist.  Zur Visualisierung dient eine Rückprojektion. Teil der Audiodistribution sind flächendeckend installierte CobraNet-Anschlüsse.

Anspruchsvolle Medientechnik ist auch im so genannten „Business Center“ zu finden, das sich über zwei Etagen erstreckt und sowohl Konferenzflächen als auch Büros für externe Fachkräfte bereithält. Die Räume lassen sich auch durch Mitarbeiter der Deutschen Bank belegen – eine flexible Raumnutzung ist hier wie im gesamten Gebäude gewährleistet.

Ein großes medientechnisches Angebot wurde weit oben im B-Turm installiert. Auf der 38. Etage wurden neun großzügige Räume mit Videokonferenztechnik versehen und ein professionell ausgestattetes TV-Studio eingerichtet. In der 37. Etage sind vorrangig Besprechungsräume anzutreffen, welche größtenteils mit Medientechnik ausgerüstet sind. Über Medientechnik verfügen selbstverständlich auch die Vorstandsräume.
 
Smarte Lösungen

In allen Konferenzräumen ist der Zugriff auf vorbereitete Inhalte respektive den persönlichen Rechner praktischerweise via Smartcard möglich, sodass ein Mitbringen von Laptops bzw. USB-Sticks nicht zwangsweise erforderlich ist. Sollte Letzteres dennoch gewünscht sein, sind geeignete Anschlüsse im Raum vorhanden. Interessant ist die Verkabelung der Besprechungstische und andere Komponenten: Wie üblich werden die Anschlussfelder nach dem Öffnen einer Klappe zugänglich, und die zugehörigen Verbindungskabel werden unter dem Tisch in einem Netzschlauch zusammengefasst in Richtung Boden geführt. Dort befindet sich allerdings kein gängiger Anschlusstank, sondern ein neu entwickelter Bodenauslass mit Multipinverbindung.

Die Steuerung aller medientechnischen Funktionen gestaltet sich intuitiv und präsentiert sich dem Anwender in Form drahtlos arbeitender Touchpanels. Das User-Interface wurde für den weltweiten Einsatz ins Projekt neu entwickelt und standardisiert. Praktischerweise sind in der Mediensteuerung unterschiedliche Szenarien hinterlegt, die auf Fingerdruck nicht nur die gewünschte Technik in Startbereitschaft versetzen, sondern auch Aspekte wie etwa die Raumbeleuchtung berücksichtigen.

Dem Thema Usability wurde während der Planung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Externe, mit der Materie nicht direkt befasste Personen wurden gebeten, sich in der Testumgebung zu betätigen. Ein vernünftiges Downscaling der Möglichkeiten stand im Vordergrund – nicht alles, was technisch machbar ist, hätte im praktischen Einsatz für die Mitarbeiter Sinn ergeben.

Digitale Wegeleitung und Digitale Informationssysteme

Die elektronischen Türschilder erhalten ihre Informationen automatisiert aus dem Raumbuchungssystem. Große, mit hochkant montierte Plasmas bestückte Display-Stelen weisen darüber hinaus am Zugang zu den Konferenzbereichen auf die Raumbelegung hin. Die Stelen sind ebenso wie mehrere stark verspiegelte Infodisplays an ein Digital-Signage-System angebunden. Teil der Digital-Signage-Anwendung sind auch LC-Displays in den Aufzügen.

 

Brand Space – Forum für die Marke Deutsche Bank

In der Öffentlichkeit frei zugänglichen Brand-Space lässt sich die Marke Deutsche Bank mit Hilfe moderner Technik auf intuitive und emotionale Weise erleben.

Deutsche Bank AG Taunusanlage – Planung audiovisueller Kommunikationslösungen „State of the Art“

 

Presseartikel:

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